Makrochips Chopper - Der Affe und der Holländer

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Makrochip
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Makrochips Chopper - Der Affe und der Holländer

Beitragvon Makrochip » 16.07.2017, 22:54

Die Chopper hatte über das Monnem Bike Festival einige Schwächen offenbart, eine davon war die Bremse. In den letzten Wochen habe ich einiges an Teile zusammengetragen die nun an die Chopper sollten:

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Ich hab allen Unkenrufen zum Trotz mich für die Rollerbrake entschieden, lag aber auch am Preis. Für den Preis der regulär für die Rollerbrake aufgerufen wird, konnte ich ein neues komplett eingespeichtes Rad inkl. der grossen Rollerbrake ergattern. Leider ist eine Standardnabe verbaut aber da ich eh vor hatte auf Nabendynamo umzusatteln, ist das kein Beinbruch für mich.

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Neben der Lenkertasche, kommen Ritchey True Grip 7 und feststellbare Bremsgriffe zum Einsatz. Die werden benötigt da ich die Erfahrung gemacht habe, das die Chopper sich an Gefällen gern selbständig macht und beim Transport auf meinem Fahrradträger spare ich mir das fixieren des Bremshebels "auf Zug"

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Also die Chopper auf den Montageständer und von Griffen und Scheibenbremsgedöhns befreit

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Da das Vorderrad schon mal draussen war, habe ich geschaut, wie es kommt wenn das vordere Ende des Schutzblechs mehr Richtung 12 Uhr steht.

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Gefällt mir deutlich besser ist aber leider nicht so einfach zu montieren da die Gabel vorne kein passendes Loch hat. Also erstmal vertagt - alles zurück gebaut. Mantel und Schlauch auf das neue Vorderrad gebaut und in die Gabel gesteckt:

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Dann Gegenhalter und Bremszug montiert. Sparsamer Schwabe der ich bin, habe ich den völlig intakten Zug der Scheibenbremse natürlich weiter verwendet.
Zu guter letzt kommt noch eine Radlaufglocke ans Rad. Noch eine aus der Zeit vor den Chinakrachern die andauernd kaputt gehen. (Hat noch eine W.-Germany Kennung auf dem Antriebsrad)

Bild

Dann mal ne kurze Probefahrt gemacht. Erwartungsgemäss ist die bremskraftmodulierte Rollerbrake nicht der Bringer es fehlt eindeutig an Biss. Aber die Bremsleistung ist etwas besser als vorher mit der billigen Scheibenbremse und es schleift und quietscht nichts mehr.
Das Frontend ist meiner Meinung nach schon mehr die Design-Richtung die ich im Kopf habe. Der nächste Mod wird wohl das Hinterrad werden, das nun wie ein Fremdkörper wirkt.

Bild

Das hier ist nur ein Auszug aus meinem Blog. Wer sich den ganzen Wahnsinn geben will, klickt hier
Zuletzt geändert von Makrochip am 13.08.2017, 00:15, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Makrchips Chopper - ob das gut geht?

Beitragvon FahrradFreak » 17.07.2017, 23:52

moin makrochip -::,
Nettes "Making of" haste da gestartet 8)
Schöne Bilder, cooles Velo<-sieht für mich allerdings eher wie ein StretchCruiser mit Apehanger aus +-+.
,;,. vor der sauberen Umsetzung deines Plans: Verbesserung der Bremsleistung ist immer gut :...,
und ich bin gespannt, wie du das HR an die Gesamtoptik anpasst...
(btw. cooler Blog über Fahrräder +?., )
gruß bernd .;+?
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fahre und schraube, aber schraube nicht, um zu fahren

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Makrochip
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Re: Makrchips Chopper - ob das gut geht?

Beitragvon Makrochip » 18.07.2017, 20:18

FahrradFreak hat geschrieben:Nettes "Making of" haste da gestartet 8)
Schöne Bilder, cooles Velo<-sieht für mich allerdings eher wie ein StretchCruiser mit Apehanger aus +-+.


THX! Ich bezieh den Begriff Chopper aus der Motorradszene - weil das was der Stretch darstellt bzw. werden soll sich am ehesten als Chopper bezeichnen lässt. Den Begriff Cruiser gibt es im Motorradbereich zwar - allerdings bezeichnet er die überladenen Nachkriegsmotorräder vom Schlage einer Indian, die als Basis für die ersten Chopper dienten.
Wenn ich das vordere Schutzblech wegrupfen würde, wäre mein Velo sogar als Bopper zu bezeichen... aber da bei den Amis Bopper ein Slangausdruck für Chickenhead ist, vermeide ich den Begriff.

Nicht verstanden? Mach Dir nix draus!
Ich bin schon immer andere Wege gegangen als Andere und bin daran gewöhnt, das mitunter Leute Probleme haben mir zu folgen. Ich hab dafür einen nette Phrase die eigentlich Teil eines Songtextes einer meiner Lieblingsbands ist: "Akzeptiere das Unverständnis als unvollkommene Geste der Unschuld!"

FahrradFreak hat geschrieben: ,;,. vor der sauberen Umsetzung deines Plans: Verbesserung der Bremsleistung ist immer gut :...,


Naja der Vorteil der Rollerbrake ist nicht immens im Vergleich zu der Scheibenbremse die vorher verbaut war. Nur die wahrnehmbare Verzögerung ist etwas höher, auch wenn der Bremshebel wie vorher, fast am Lenker anliegt.
Wenn ich auf den Nabendynamo umrüsten werde, wird es definitiv einer mit H-Kennung werden, da diese keine Bremskraftmodulation besitzen. Ab dann wird die Rollerbrake (hoffentlich) amtlich ankern.

FahrradFreak hat geschrieben:und ich bin gespannt, wie du das HR an die Gesamtoptik anpasst...


Das ist recht einfach: Ich werde es austauschen .;, Mit was? Das wird sich noch zeigen...

FahrradFreak hat geschrieben:(btw. cooler Blog über Fahrräder +?., )


Ich schreibe über alles was mich bewegt. Autos, Musik, meine diversen Sammelleidenschaften und natürlich auch Fahrräder. Ihn nur auf Letzteres zu reduzieren, wäre fatal, da mein Blog wie ich sehr vielseitig und unkonventionell ist.
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Re: Makrochips Chopper - ob das gut geht?

Beitragvon Huck » 19.07.2017, 07:18

Hey, Makrochip. Habe selbst die 75er Rollenbremse verbaut. Bremshebel ist einer von Sturmey Archer. Bei 1,5cm Weg steht das Rad. Irgendwas muss bei dir nicht passen. Hab auch den Berg runter keine Probleme.
Grüße Jürgen
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Re: Makrochips Chopper - ob das gut geht?

Beitragvon bubble » 19.07.2017, 09:58

09.jpg

ist das da oben ein Schmierloch? Wenn ja mach da mal etwas Öl rein, Neue Rollenbremsen sind nämlich nicht vorgeschmiert. Hatte das Problem bei meinem Coffeeracer.

Gruß
Olli
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Re: Makrochips Chopper - ob das gut geht?

Beitragvon IPimpYourFahrrad » 19.07.2017, 19:02

bubble hat geschrieben:09.jpg
ist das da oben ein Schmierloch? Wenn ja mach da mal etwas Öl rein, Neue Rollenbremsen sind nämlich nicht vorgeschmiert. Hatte das Problem bei meinem Coffeeracer.

Gruß
Olli

Ja, das ist die Öffnung für das hier: https://www.amazon.de/Shimano-Schmiermi ... B001XDZLK2
Normal sind die aber geschmiert, nur meist mit zu wenig Fett für meinen Geschmack, Shimano sieht das wohl anders.
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bubble
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Re: Makrochips Chopper - ob das gut geht?

Beitragvon bubble » 19.07.2017, 22:04

Hab bei meinem Caffeeracer ne Rollenbremse hinten, musste dafür extra n Bremszug vom Tandem nehmen, da kommt dann eh nicht mehr viel Bremskraft an, aber n bisschen Flutschi rein, hat doch geholfen

Gruß
Olli
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Re: Makrochips Chopper - ob das gut geht?

Beitragvon Makrochip » 20.07.2017, 19:52

Huck hat geschrieben:Hey, Makrochip. Habe selbst die 75er Rollenbremse verbaut. Bremshebel ist einer von Sturmey Archer. Bei 1,5cm Weg steht das Rad. Irgendwas muss bei dir nicht passen. Hab auch den Berg runter keine Probleme.


Bei mir ist es die 86er, also die Größte die es gab.

bubble hat geschrieben:...Neue Rollenbremsen sind nämlich nicht vorgeschmiert. Hatte das Problem bei meinem Coffeeracer.


Werd mir mal die Rollerbrake Grease besorgen. Passt nur nicht ganz zusammen mit dem was man liest, das trockene Rollerbrakes zum quietschen und blockieren neigen...

IPimpYourFahrrad hat geschrieben:Normal sind die aber geschmiert, nur meist mit zu wenig Fett für meinen Geschmack, Shimano sieht das wohl anders.


Kannst Du mir ein paar Tips geben, wie man die RB richtig schmiert? Die Aussagen im Netz finde ich ehrlich gesagt sehr wage... meist wird von "etwas" Fett in die Öffnung pressen und dabei das (Vorder-)Rad drehen geschrieben.
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Re: Makrochips Chopper - ob das gut geht?

Beitragvon IPimpYourFahrrad » 20.07.2017, 20:17

Makrochip hat geschrieben:
IPimpYourFahrrad hat geschrieben:Normal sind die aber geschmiert, nur meist mit zu wenig Fett für meinen Geschmack, Shimano sieht das wohl anders.


Kannst Du mir ein paar Tips geben, wie man die RB richtig schmiert? Die Aussagen im Netz finde ich ehrlich gesagt sehr wage... meist wird von "etwas" Fett in die Öffnung pressen und dabei das (Vorder-)Rad drehen geschrieben.

So lange die bremse nicht Quietscht braucht man da nicht nach fetten.
Das man durch das Ölen die Bremsleistung steigern kann ist richtig, denn das Öl löst das Fett auf somit greifen die Walzen besser, es kann aber zum Quietschen kommen da Metall auf Metall reibt und das gibt verschleiß.
Wie viel Fett man braucht kann man wirklich nicht Pauschal sagen, denn während der Fahrt verteilt es Fett erst in der Bremse und zu viel bringt auch kein besseres Ergebnis.
Hier übrigens mal ein Bild einer Bremse mit abgenommen Deckel und Zugaufnahme, die Bremse ist schon einmal Nachgefettet worden (Dabei war es de Nabendynamo der Quietschte .;, ):
Bild
Dateianhänge

DSCF4044a.jpg
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Re: Makrochips Chopper - Der Affe und der Holländer

Beitragvon Makrochip » 13.08.2017, 00:18

Ein grosser Schritt im Werden der Chopper ist erreicht: Ich habe den Serienlenker gegen (m)einen Traumlenker getauscht.

Auf dem Tretharley-Flohmarkt fand ich einen schwarzen Ape-Hanger mit den traumhaften Maßen von 67 cm Höhe und 100 cm Breite, den ich mir sicherte.

Ich kam mit Pit (dem Verkäufer) ins Gespräch und musste feststellen, das ich seinen 190er Benz schon auf dem Rust’n’Roll 2012 photographiert hatte.

Der schwarze Lack macht sich besser als Chrom, das ich ursprünglich im Kopf hatte. Die Breite passt deutlich besser zu meinem Körperbau und die weniger angewinkelten Enden werden eine Wohltat für meine Handgelenke sein

Die Züge bzw. die Zugtüllen waren für den Monsterlenker viel zu kurz. Ich habe das zum Anlass genommen, in eine vernünftige Bremstüllen- und Zugzange zu investieren, mit der man schön sauber Meterware ablängen kann. Auf der Suche nach passendem „Rohmaterial“ bin ich auf einen Anbieter gestossen, der Shimano SLR Zugtüllen in verschiedensten Farben von der Rolle anbietet.

Dem begonnenen Farbschema zufolge (schwarz-rot-silber) sind es rote Tüllen mit silbernen Endkappen geworden. Leider habe ich beim Konfektionieren keine Bilder gemacht, deswegen gibt es „nur“ Bilder vom Ergebnis:

Bild

Hier sieht man auch eine weitere Modifikation gut: Einen Sattel in klassischem Design.

Bild

Um genau zu sein ein Lepper Primus – in patiniertem schwarzen Leder.

Bild

Er ist etwas länger und schmäler als der bisherige Sattel und die Unterschiede im Sitz- und Federungskomfort sind eher mit Galaxien als mit Welten zu umschreiben.

In Verbindung mit der durch den Ape-Hanger aufrechteren Sitzposition lässt sich die Chopper deutlich komfortabler bewegen. Ein großer Schritt auf dem Weg zum (für mich) perfekten Stretch-Cruiser ist einmal wieder gemacht worden.

Das hier ist nur ein Auszug aus meinem Blog. Wer sich den ganzen Wahnsinn geben will, klickt hier
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Re: Makrochips Chopper - Der Affe und der Holländer

Beitragvon Schrotty » 13.08.2017, 01:58

Auf der Suche nach passendem „Rohmaterial“ bin ich auf einen Anbieter gestossen, der Shimano SLR Zugtüllen in verschiedensten Farben von der Rolle anbietet


Du schriebst, nein schrobst hmmm hast geschreibert :wink: als Meterware, haben die Hüllen (weil Tüllen macht irgendwie wenig Sinn :mrgreen: ) eine Kunststoff- bzw Teflonseele? >>mal so ganz dumm gefragt<< Magst Du den Anbieter preisgeben sprich Dein "Geheimnis" verraten?...

Er ist etwas länger und schmäler als der bisherige Sattel und die Unterschiede im Sitz- und Federungskomfort sind eher mit Galaxien als mit Welten zu umschreiben


I'm totally with you, fahre seit Jahren nix anderes mehr mit Ausnahme eines baugleichen Rex mit Chromgestell...

Man kann die auch pimpen bzw verbessern (Schwachstelle Nieten), ich arbeite grad dran die zweite Schwachstelle auf sinnvolle und evtl moderne Weise zu beseitigen (Nasenfeder)... Obgleich die echt gut ausschaut (aber kacke Prinzip)...
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Re: Makrochips Chopper - Der Affe und der Holländer

Beitragvon Makrochip » 13.08.2017, 02:32

Schrotty hat geschrieben:Du schriebst, nein schrobst hmmm hast geschreibert :wink: als Meterware, haben die Hüllen (weil Tüllen macht irgendwie wenig Sinn :mrgreen: ) eine Kunststoff- bzw Teflonseele? >>mal so ganz dumm gefragt<< Magst Du den Anbieter preisgeben sprich Dein "Geheimnis" verraten?...


Der Shop heisst Studio Brisant hier der direkte Link in die Sektion des Shops: klick mich sind die Shimano SLR Ø 5 mm zu 2,50 €/m. Ich war aber so blöd, die im eBay zu kaufen, da kostete der Meter 2,80 € .:.,

Schrotty hat geschrieben:I'm totally with you, fahre seit Jahren nix anderes mehr mit Ausnahme eines baugleichen Rex mit Chromgestell...

Man kann die auch pimpen bzw verbessern (Schwachstelle Nieten), ich arbeite grad dran die zweite Schwachstelle auf sinnvolle und evtl moderne Weise zu beseitigen (Nasenfeder)... Obgleich die echt gut ausschaut (aber kacke Prinzip)...


Ich hatte als aktiver MTB-ler ne regelrechte Phobie vor solchen Sätteln und Leuten die sowas fuhren... mit dem Alter scheint man toleranter zu werden :lol: muss aber auch sagen, das sowas abgesehen von unsereren Mühlen hier, vielleicht noch auf nem Hollandrad oder nem Reiserad was gleich schaut...

Hab den für 16,50 € im eBay geschossen und war sehr überrascht in was für nem guten Zustand der ist... Ich werde dem mal ein bissel Fett angedeihen lassen und ich denke nachspannen sollte man ihn dann auch... oder ist das normal das sich das ein bisschen... nennen wir es einmal "hängemattig" im Schritt anfühlt wenn man drauf sitzt und pedaliert? Muss dazu sagen bin 1,78 m groß und habe noch zarte ( .;, ) 122 kg
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Re: Makrochips Chopper - Der Affe und der Holländer

Beitragvon Schrotty » 13.08.2017, 03:42

Der Shop heisst Studio Brisant hier der direkte Link in die Sektion des Shops


Super, dank Dir für den Link, echt geil!

Ich hatte als aktiver MTB-ler ne regelrechte Phobie vor solchen Sätteln und Leuten die sowas fuhren... mit dem Alter scheint man toleranter zu werden :lol: muss aber auch sagen, das sowas abgesehen von unsereren Mühlen hier, vielleicht noch auf nem Hollandrad oder nem Reiserad was gleich schaut...


Nein, Dein Arsch bzw. Deine Prostata werden intoleranter gegenüber Sätteln die man sich härtetechnich auch aus einem Stück Holz schnitzen könnte (aber reine Spekulation meinerseits, gibt auch manch "Eisenarsch" der auch noch mit 60+ auf'm Kantholz hockt...) Zugegeben, auf einem MTB sieht so'n Sattel schon was seltsam aus, da gäbe es aber eine etwas weniger komfortable, nichts desto trotz um Welten bessere Alternative aus Leder...

Ich werde dem mal ein bissel Fett angedeihen lassen und ich denke nachspannen sollte man ihn dann auch... oder ist das normal das sich das ein bisschen... nennen wir es einmal "hängemattig" im Schritt anfühlt wenn man drauf sitzt und pedaliert?


Bissell "hängemattig" wird er sich im Vergleich zu einem MTB-Klotz immer anfühlen, zumal er bei einem Gebrauchtexemplar schon auf einen fremden Arsch eingesessen ist... Macht aber nix, das gibt sich mit der Zeit :mrgreen:...

Fetten ist grundsätzlich immer eine gute Idee, sofern er noch nicht knochentrocken und damit verbunden knüppelhart ist (ist dann nimmer zu retten) ist das durchaus sinnvoll... Aber um ihn bestenfalls nachzufetten müsste man ihn vom Gestell lösen und die untere "Verstärkung" entfernen, da er sich von unten am Besten/sinnvollsten nachfetten lässt (50 Grad im Backofen, nur Sattelfett Reitsportbedarf oder reine Vaseline/reines Melkfett verwenden, kein Lagerfett oder Ähnliches!), nur dazu muss man die original Vernietung lösen/entfernen, danach böte es sich an diese Schwachstelle gleich mit zu eliminieren...

Muss dazu sagen bin 1,78 m groß und habe noch zarte ( .;, ) 122 kg


Ha da bin ich mit meinen 182 cm und knapp 116 Kilo ja erheeeeblich besser dran :lol: :lol: -.:
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Re: Makrochips Chopper - Der Affe und der Holländer

Beitragvon Makrochip » 13.08.2017, 12:32

Schrotty hat geschrieben:Nein, Dein Arsch bzw. Deine Prostata werden intoleranter gegenüber Sätteln die man sich härtetechnich auch aus einem Stück Holz schnitzen könnte (aber reine Spekulation meinerseits, gibt auch manch "Eisenarsch" der auch noch mit 60+ auf'm Kantholz hockt...) Zugegeben, auf einem MTB sieht so'n Sattel schon was seltsam aus, da gäbe es aber eine etwas weniger komfortable, nichts desto trotz um Welten bessere Alternative aus Leder...


Nicht ganz, aber ich hab erkannt das es einen immensen Unterschied macht was fürn Fahrrad man fährt. Ich bin frühers MTB mit fast 30 cm Unterschied Lenkerhöhe-Sattelhöhe gefahren.
Hatte mit der damaligen Geometrie der Räder zu tun und der Tatsache das ich (lt Aussage unseres damaligen Trainingsleiters) ein richtiger "Bergfresser" war... ich bin die meisten Steigungen die als Tragepassagen vermerkt waren, im Sitzen hochgefahren. Das geht nur wenn man neben guten fahrerischen Skills ordentlich Gewicht aufs Vorderrad bringt. (Wenn ich irgendwann meine "heilige Kuh" ausgegraben und vorgestellt hab wirst Du sehen was ich meine :wink: ). Da ist klar das man das Gewicht mehr auf den Handgelenken aufliegen hat und der Hintern somit entlastet wird.

Bei meinem Kettler Trekingrad war ab Werk schon ein gefederter Sattel verbaut, den ich anfangs austauschen wollte. Nach einigen Kilometern mit dem Rad will ich den aber nicht mehr missen, da der schon einiges rausfiltert was durch die aufrechte Haltung und die schmalen Reifchen Richtung Fahrer "schlägt"
Der entschiedene Nachteil bei nem Stretch im Vergleich zu nem normalen Fahrrad ist die Tatsache, das man ausm Sitzen heraus nicht in die Pedal stehen kann, wenn ein Schlagloch/Randstein etc. kommt. Man bekommt durch die aufrechte Sitzposition halt alles auf die Bandscheiben ab. Ich denke deswegen haben sich gefederte Sättel und Ballonreifen in der Szene als Schönheitsideal auch manifestiert - die Teile sind dadurch um Einiges "fahrbarer"...

Der Originale auf der Chopper war einfach zu breit und zu kurz und für mein Gewicht unterdämpft. Sprich eine Bodenwelle und der federt zig-mal nach. Hab dann versucht für günstig an einen Lepper/Brooks etc. zu kommen, um einfach mal zu probieren wie sich sowas fährt.
Hat jetzt ne Weile gedauert bis ich meinen für die 16,50 bekommen konnte (Normal gehen die für 30 € und mehr weg) und muss sagen ich bin ein Fan davon - solange er sich auf ner Tretharley befindet... auf mein Crossbike oder mein Oldschool-MTB kommt mir sowas nicht drauf.

Schrotty hat geschrieben:Bissell "hängemattig" wird er sich im Vergleich zu einem MTB-Klotz immer anfühlen, zumal er bei einem Gebrauchtexemplar schon auf einen fremden Arsch eingesessen ist... Macht aber nix, das gibt sich mit der Zeit :mrgreen:...

Fetten ist grundsätzlich immer eine gute Idee, sofern er noch nicht knochentrocken und damit verbunden knüppelhart ist (ist dann nimmer zu retten) ist das durchaus sinnvoll... Aber um ihn bestenfalls nachzufetten müsste man ihn vom Gestell lösen und die untere "Verstärkung" entfernen, da er sich von unten am Besten/sinnvollsten nachfetten lässt (50 Grad im Backofen, nur Sattelfett Reitsportbedarf oder reine Vaseline/reines Melkfett verwenden, kein Lagerfett oder Ähnliches!), nur dazu muss man die original Vernietung lösen/entfernen, danach böte es sich an diese Schwachstelle gleich mit zu eliminieren...


Das mit dem Rausschneiden der "Verstärkungspappe" und dem Fetten von unten unter zur Hilfenahme des Backofens, habe ich hier schon in einem Thread gelesen. Aber warum müssen dafür die Nieten raus und warum sind die die Schwachstellen an den Lepper-Sätteln und wie fixt Du diese?

Bild

Schrotty hat geschrieben:Ha da bin ich mit meinen 182 cm und knapp 116 Kilo ja erheeeeblich besser dran :lol: :lol: -.:

Dann bist Du auch so ein "zartes Reh" .;, wie meinereiner .;.
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Re: Makrochips Chopper - Der Affe und der Holländer

Beitragvon Schrotty » 14.08.2017, 00:35

Nicht ganz, aber ich hab erkannt das es einen immensen Unterschied macht was fürn Fahrrad man fährt... ... Da ist klar das man das Gewicht mehr auf den Handgelenken aufliegen hat und der Hintern somit entlastet wird.


OK, da ist wohl was dran... Hab ich insofern gar nicht bedacht weil ich schon ewig nimmer auf einem Mountainbike gesessen bin...

Dass die Lepper vergleichsweise teuer gehandelt werden trotz dessen das sie meist schon alt bis uralt (ist Deiner aber nicht, erkennt man am Untergestell) und durchgenudelt sind verwundert mich auch immer wieder, hab länger nicht mehr geschaut aber vor nicht allzu langer Zeit gab es sie online für 69 Euro neu zu kaufen!

Zwingend raus müssen die Nieten keineswegs, solange sie okay sind ist ja alles gut. Nur leider sind sie insofern eine Schwachstelle als dass sie bevorzugt im Bereich der Aufnahme der Nasenfeder, welche an die Satteldecke gemietet ist über kurz oder lang herausbrechen/-fallen bzw kaputt gehen, und das ist dann kacke... Bei meinen Sätteln habe ich alle Nieten entfernt und durch Linsenkopfschrauben ersetzt, weil mich diese Nieten, die unglücklicherweise irgendwann auch noch das rosten anfangen einfach genervt haben. Da bauen die von Lepper einen so hochwertigen (mittlerweile nicht mehr ganz so hochwertigen) Sattel (auf das Untergestell gemünzt) und nehmen dann solche miserablen Pupsenieten daher...

Mach falls es Dich interessiert beizeiten mal ein paar Bilder, da erkennt Du dann was ich meine bzw siehst es wie ich das gelöst hab...

Dann bist Du auch so ein "zartes Reh" .;, wie meinereiner .;.


Jaa, so sieht das aus... Früher sah ich wirklich mal aus wie ein schlankes Reh, heute seh ich eher aus als ob ich grad eines gefressen habe... 8) :lol: -.:
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